Vertreterversammlung am 30. Juli 2019

10.09.2019

Mietwohnungsbau ist wirtschaftlich eine Herausforderung“ – BSG Allgäu schließt trotzdem mit „sehr gutem Ergebnis“ ab!

Das waren die Kernaussagen von Tanja Thalmeier und Ralf Kehrer bei der Vertreterversammlung zum Bericht des Geschäftsjahres 2018 am 30. Juli 2019.

Bezahlbarer Wohnraum ist zunehmend ein Problem – auch im Allgäu und der Stadt Kempten. Der Aufgabe, zu den bisher über 6.500 verwalteten Wohnungen, davon mehr als 2.000, die zum Eigentum der BSG-Allgäu zählen, weitere Projekte zu starten, werden sich die Verantwortlichen auch in den kommenden Jahren stellen. Knapp 1.500 Menschen, auf der Suche nach bezahlbarem Mietwohnraum stehen auf der Warteliste. Leider sind kaum Grundstücke vorhanden, so Tanja Thalmeier und Ralf Kehrer in ihrer Rede zum Jahrsergebnis 2018. Trotzdem gebe es mit der Überarbeitung des Flächennutzungsplanes ein positives Signal für die Ausweisung von Wohnbauflächen.

Neben den 32 neue Mietwohnungen, die aktuell in Kempten-Sankt Mang, Am Kreuzbergele fertig gestellt werden, plant die Genossenschaft aktuell in Zusammenarbeit mit dem Grundstückseigentümer, der Katholischen Pfarrkirchenstiftung Mariä Himmelfahrt insgesamt 64 Wohnungen und sechs Stadthäuser an der Breslauer Straße. Auch damit wird versucht, der unvermindert hohen Nachfrage an öffentlich geförderten und bezahlbaren Mietwohnungen gerecht zu werden.

Durch das gute Ergebnis im vergangenen Jahr kann auch weiterhin investiert und gebaut werden. Weitere 16 Reihen- und Doppelhäuser werden auch im laufenden Jahr fertig sowie 68 Miet- und Eigentumswohnungen. Mit insgesamt 82 Mio. € Bauvolumen werden 232 neue Objekte im Bereich Kempten, Leipheim, Lindau, in Durach, Krugzell und Weitnau entstehen.

Auch der demografische Wandel muss in die Planung der kommenden Jahre mit einbezogen werden. Immer mehr Menschen bleiben so lange als möglich in ihrem gewohnten Umfeld, um dort eigenverantwortlich zu leben. Dieser Veränderung wird die BSG-Allgäu mit umfangreichen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen begegnen. Ebenso sollen neue Betreuungsleistungen angeboten werden.

Dies alles kann aber nur möglich sein, wenn ein Unternehmen wirtschaftlich arbeitet. Dass dies der Fall ist, belegen die aktuellen Zahlen auch in diesem Geschäftsjahr. Das Geschäftsguthaben der Mitglieder lag bei über 14 Millionen Euro, die Durchschnittsmiete bei 5,18 Euro. Damit lag die BSG-Allgäu weiterhin etwa bei 35 % unter dem Mietniveau für vergleichbare Wohnungen in der Stadt Kempten. Der Jahresüberschuss liegt fast auf dem Vorjahresniveau bei rund 2 Millionen €. Diesen Erfolg würdigte auch Hans Maier, Direktor des Verbandes Bayerischer Wohnungsunternehmen VdW Bayern mit den Worten „Nur einem wirtschaftlich so gesunden Unternehmen wie der BSG-Allgäu ist es möglich, bezahlbaren Wohnraum anzubieten.“

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