FAQs

Wie bekomme ich eine Mietwohnung bei der BSG-Allgäu?

Um eine Mietwohnung bei der BSG-Allgäu zu erhalten ist es erforderlich, sich in unserer Geschäftsstelle für eine Wohnung vormerken zu lassen. Hierzu wird eine sogenannte Selbstauskunft ausgefüllt und die Wohnungswünsche notiert. Sobald eine entsprechende Wohnung frei wird, werden Sie automatisch von unserer Vermietungsabteilung informiert. Die Wohnungsvormerkung läuft für ein Jahr und die Daten werden automatisch nach Ablauf dieser Frist gelöscht.

Warum muss man bei der Anmietung einer Mietwohnung Genossenschaftsanteile bezahlen?

Bei Anmietung einer genossenschaftlichen Mietwohnung ist es erforderlich die Mitgliedschaft bei der BSG-Allgäu zu erwerben, d.h. man muss sogenannte Genossenschaftsanteile zeichnen. Die Höhe der Genossenschaftsanteile richtet sich nach der Anzahl der Zimmer der anzumietenden Wohnung (1 Zimmer-Wohnung – € 1.200,00 / 2 Zimmer-Wohnung – € 1.500,00 / 3-4 Zimmer-Wohnung – € 1.800,00). Die Genossenschaftsanteile können nur im Zusammenhang mit der Kündigung der Wohnung gekündigt werden. Es ist in diesem Fall nicht erforderlich zusätzlich eine Kaution für die Wohnung zu hinterlegen.

Was ist ein Wohnberechtigungsschein?

Bei einer öffentlich geförderten Wohnung ist es notwendig bei Anmietung der Wohnung einen Wohnberechtigungsschein vorzulegen. Der Wohnberechtigungsschein wird von der zuständigen Stadtverwaltung oder vom Landratsamt (Wohnungsstelle) ausgestellt. Ob ein Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein (WBS) besteht, hängt vom monatlichen Einkommen sowie von der Personenanzahl ab.

Gibt es bei der BSG-Allgäu „betreutes Wohnen“?

Die BSG-Allgäu hat drei Seniorenwohnanlagen in Kempten-Sankt Mang (Hauffstraße 9, Im Oberösch 3 und Eichendorffweg 10) in ihrem Bestand. Bei diesen Wohnanlagen bzw. Wohnungen handelt es sich um eigenständige Wohnungen in welchen ein Notrufgerät installiert ist. In der Wohnanlage Hauffstraße 9 ist darüber hinaus eine Tagespflegestation der Diakonie Kempten Allgäu untergebracht. Die BSG-Allgäu bietet über die übliche Hausmeistertätigkeit hinaus eine Betreuung der Mitglieder an. Diese Betreuung soll ermöglichen, dass das Mitglied im Alter möglichst lange selbständig die Wohnung nutzen kann.

Welche Sicherheiten bietet die BSG-Allgäu als Bauträger?

Wir sind ein in Kempten-Sankt Mang ansässiges Wohnungsunternehmen, gegründet im Jahre 1906. Über 2.100 eigene Mietwohnungen und ein Eigenkapital von rund 46 Mio. Euro sichern uns als Bauträger ab.

Wie hoch sind die Nebenkosten beim Immobilienkauf?

Die Grunderwerbsteuer beträgt in Bayern derzeit 3,5 % vom Kaufpreis. Die weiteren Kosten belaufen sich auf ca. 1,5 % des Kaufpreises. (Bei Gebrauchtimmobilien kommt eine Maklerprovision von 3,57 % hinzu.)

Wann sind die Zahlungen bei Neubau-Projekten fällig?

Sie bezahlen den Kaufpreis der Immobilie in max. 7 Raten nach MaBV, d.h. Sie bezahlen nie mehr, wie an Bauleistungen von uns erbracht wurden und treten somit mit keiner Zahlung in Vorleistung.

Wie lange ist die Gewährleistung bei Neubau-Immobilien?

Ab Abnahme der Immobilie steht Ihnen die gesetzliche Gewährleistung gem. BGB über 5 Jahre zu.

Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

Mit Einführung der “Single Euro Payments Area” (SEPA) soll europaweit der Zahlungsverkehr vereinheitlicht werden. Zum 01. Februar 2014 werden die bisher bekannten nationalen Lastschriften und Überweisungen durch SEPA-Lastschriften und SEPA-Überweisungen ersetzt.

Das SEPA-Lastschriftmandat ersetzt die Einzugsermächtigung. D.h. wenn Sie uns eine Einzugsermächtigung für den Mieteinzug erteilt haben, brauchen Sie nichts zu veranlassen, da wir diese als SEPA-Lastschriftmandat weiternutzen können. Das SEPA-Lastschriftmandat benötigen wir als Erlaubnis, um von Ihrem Konto Abbuchungen tätigen zu dürfen.

Was ist die Wohnungsbauprämie?

Die 1952 eingeführte Wohnungsbauprämie ist eine staatliche Subvention in Deutschland.

Als Mitglied unserer Wohnungsgenossenschaft haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit für den ersten Erwerb von Geschäftsanteilen eine Wohnungsbauprämie zu beantragen.

Die Aufwendungen des Prämienberechtigten sind je Kalenderjahr bis zu einem Höchstbetrag von 512 Euro, bei Ehegatten zusammen bis zu 1.024 Euro prämienbegünstigt. Jeder Berechtigte bekommt 8,8 Prozent seiner Beiträge bis zum Höchstbetrag als Prämie vom Staat dazu. Alleinstehende können so bis zu 45,06 Euro und Verheiratete bis zu 90,11 Euro als staatlichen Zuschuss im Jahr bekommen.

Anspruch auf Wohnungsbauprämie haben gemäß Wohnungsbau-Prämiengesetz alle in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtigen Personen ab 16 Jahren oder Vollwaisen unabhängig vom Alter, wenn sie prämienbegünstigte Aufwendungen leisten und die folgenden Einkommensgrenzen nicht überschreiten. Förderberechtigt sind Alleinstehende mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von derzeit maximal 25.600 Euro und Ehepaare mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von maximal 51.200 Euro.

Um die Prämie zu erhalten, müssen Sie den von uns zugesandten Antrag auf Wohnungsbauprämie ausfüllen und unterschrieben bei uns einreichen.

Wann kommt meine Nebenkostenabrechnung?

Die Abrechnungsfrist, an der sich ein Vermieter bei der Erstellung und Zusendung der Nebenkostenabrechnung an den Mieter halten muss, ist in § 556 Abs. 3 BGB geregelt. Die dort genannte Abrechnungsfrist beträgt 12 Monate nach Beendigung des Abrechnungszeitraums.

Da üblicherweise ein Abrechnungszeitraum gewählt wird, der dem Kalenderjahr entspricht, endet die gesetzliche Abrechnungsfrist in der Regel mit Ablauf des Monats Dezember des Folgejahres. Demzufolge muss die Nebenkostenabrechnung dem Mieter bis spätestens 31.12. des Folgejahres zugestellt worden sein.

Wichtig: Wurde ein anderer Abrechnungszeitraum als “nach Kalenderjahr” vereinbart, so beträgt die Abrechnungsfrist ebenfalls 12 Monate ab Ende des Abrechnungszeitraums:

Beispiel: Beginn des Abrechnungszeitraumes ist der 01. Juli 2014. Ende des Abrechnungszeitraumes ist somit der 30. Juni 2015. Die Abrechnungsfrist endet in diesem Fall mit Ende des Monats Juni 2016.

Merke: Ende des Abrechnungszeitraums + 12 Monate = Abrechnungsfrist

Wann werden Genossenschaftsanteile nach der Kündigung ausbezahlt?

Die Genossenschaftsanteile stellen das Eigenkapital der Genossenschaft dar und sind deshalb satzungsgemäß an Kündigungsfristen gebunden.

Die Kündigung kann nur zum Schluss eines Geschäftsjahres (=Ende des Kalenderjahres) erfolgen. Sie muss mindestens 3 Monate vorher schriftlich der Genossenschaft zugehen.

Das Mitglied scheidet aus der Genossenschaft zu dem Jahresschluss aus, in dem die Kündigung fristgerecht erfolgt ist.

Die Auszahlung erfolgt in der Regel (nach der Vertreterversammlung) Ende Juli des darauf folgenden Geschäftsjahres.

Kann ich die Genossenschaftsanteile ohne Kündigung der Wohnung kündigen?

Grundsätzlich ist es nicht möglich die Pflichtanteile ohne Kündigung der Wohnung zu kündigen (Die Höhe der gezeichneten Pflichtanteile hängt von der Größe der Wohnung ab. Derzeit z.B. für eine 3-Zimmer-Wohnung:  EUR 1.800,00 Pflichtanteile). Es sei denn, das Mitglied hat zusätzliche freiwillige Anteile gezeichnet. Diese können auch unabhängig von der Wohnung gekündigt werden.

Ich bin z.B. im Februar ausgezogen, warum bekomme ich die Nebenkostenabrechnung nicht sofort?

Zieht der Mieter Laufe des Jahres aus der Wohnung aus, endet trotz seinem Auszug der Abrechnungszeitraum immer erst zum Jahresende oder zum Ende der vereinbarten Abrechnungsperiode mit einer Abrechnungsfrist von weiteren zwölf Monaten. Vorher kann der Mieter keine Abrechnung der Nebenkosten verlangen. Da liegt daran, dass der Vermieter faktisch erst in der Lage ist die Nebenkosten abzurechnen, wenn er selbst von den Energieversorgungsträgern und anderen Kostenträgern die notwendigen Abrechnungen erhalten hat. Ohne diese Abrechnungsunterlagen kann er einem einzelnen Mieter, der im Laufe des Abrechnungszeitraumes auszieht, keine individuelle Abrechnung erteilen, selbst wenn er dies wollte.

Beispiel: Der Mieter zieht zum 31. Juli 2016 aus. Vereinbarter Abrechnungszeitraum ist das Kalenderjahr. Somit endet der Abrechnungszeitraum zum 31.12.2016, auch wenn der Mieter die Nebenkosten nur bis zum Tag des Auszugs bezahlen muss. Der Vermieter muss die Nebenkostenabrechnung spätestens bis zum 31. Dezember des folgenden Jahres, im Beispiel also bis zum 31.12.2017,  vorlegen.

Für Kapitalanleger: Wie viele Anteile kann ich maximal zeichnen?

Die Höchstzahl der Anteile, mit denen sich ein Mitglied an der Genossenschaft beteiligen kann (§ 17 Abs. 7 Satzung der BSG-Allgäu) beträgt derzeit 35 Geschäftsanteile à EUR 60,00 (= EUR 2.100,00) festgesetzt.

Mindestens jedoch 5 Geschäftsanteile à EUR 60,00 (= EUR 300,00).

Was ist die Dividende?

Die Dividende ist der Teil des Jahresüberschusses, den eine Genossenschaft an ihre Mitglieder ausschüttet. Die Höhe der Dividende wird nach Feststellung der Bilanz in der Vertreterversammlung beschlossen (die letzten Jahrzehnte 4%) und an die Mitglieder ausgeschüttet. Dies erfolgt in der Regel (nach der Vertreterversammlung) Ende Juli des Jahres.

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